zur Conga-Ameise, auch Paraponera clavata. Da ich, wie gesagt, bisher nicht in den Genuss kam, diese Erfahrung selber zu machen, moechte ich der etwas banalen Beschreibung im letzten Eintrag doch noch folgendes Zitat aus der deutschen Ameisenwiki hinzufuegen:
"Ihr Stachel verabreicht ein starkes Gift, mit dem sie Beutetiere lähmt oder Angreifer abweist. Beim Menschen verursacht der Stich heftigste Schmerzen. Der Stich wird als der schmerzhafteste Insektenstich überhaupt bezeichnet (nach Stich-Schmerzindex Schmidt). Die Schmerzen werden oft beschrieben, als würde man bei lebendigem Leib verbrennen. Sie lassen nach etwa 24 Stunden nach - daher der deutsche Name der Art. Eine sofortige Behandlung des Stiches mit Eiswasser und nachfolgender Einnahme von Benadryl-Kapseln (Antihistamin) mildert die Schmerzen. Das Gift, Poneratoxin (ein neurotoxisches Pentacosapeptid, also ein Nervengift) hinterlässt keine bleibenden Schäden im Gewebe."
Also nix Schlimmes, man kann durchaus nachvollziehen, dass ein verrueckter Schweizer von einer Nachbarstation da schon Selbstversuche durchgefuehrt hat ("das wird irgendwie uebertrieben" ... "ja, hier und da hat's schon weh getan" ... "ne, geschlafen hab ich die Nacht nicht so gut").
Mich interessiert auch der Stich-Schmerzindex Schmidt!
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Ich finde die wissenschaftliche Beschreibung "als würde man bei lebendigem Leibe verbrennen" sehr interessant.... Gruselig ist das!
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