Mittwoch, 31. Dezember 2008

Guten Rutsch!

Leute, holt euch eure Fahrraeder woanders, dieses bekam einen Platten mitten im Flamingoreservat Gotomeer, so ziemlich am abgelegensten und weitesten vom naechsten Flickzeug entfernten Punkt der Welt. Was ja nicht weiter schlimm waere, ausser, dass es kein Geld zurueck gab... DAFUER hat es die Fahrt nach Hause wieder wett gemacht, auf diversen Gasflaschen auf der Ladeflaeche eines Pickup-Trucks sitzend, dieser voller vollkommen uebergeschnappter Amerikaner (ich revidiere meine Meinung und meine es jetzt ausschliesslich positiv!) aus Virginia Beach, die den Rueckweg nach Kralendijk ueber eine "Dirt Road" abgekuerzt haben, der diese Bezeichnung nicht gerecht wird. Verflucht nochmal gibt es davon keine Fotos, ich habe alle Haende fuer andere Dinge gebraucht, als nach der Kamera zu greifen ;)

So, morgen geht es weiter nach Quito, mal sehen, wie es da so ist. Fotos gibt es auf jeden Fall bis spaetestens Samstag Abend!

Feiert alle schoen, hier isses erst fuenf Stunden spaeter soweit...

Dienstag, 30. Dezember 2008

Bonaire

Kurzer Zwischenbericht aus der Karibik! Bonaire ist schon Wahnsinn - zunaechst, um mal Klarheit bezueglich der Aussprache zu schaffen, die Insel heisst "Bonerre", mit einem hollaendischen r, sehr weit vorne auf der Zungenspitze. Durchaus gefaehrlich ist es hier, bin schon einer wilden, wuetenden Flamingoherde begegnet und ausserdem bereits einmal in einem Dornenstrauch haengen geblieben und beinahe hingefallen! Was gibt's sonst noch? Sehr coole Einheimische, die verblueffenderweise bei weitem nicht so chronisch bekifft sind wie erwartet und immer gerne bereit, einen kauzigen laufenden(!) Touristen einzusammeln und mitzunehmen. Die Touristen sind... nun ja... kurz gesagt, neun von zehn sind Hollaender und US-Amis (und bestimmt sind in der gleichen Gruppe auch Deutsche), die sich einen angenehmen und gesundheitsfoerderlich aussehenden dunkelkupferbarben Teint braten lassen. Und sich auch sonst Muehe geben, niemals einem Klischee aus dem Weg zu gehen. Urghs... Ausserdem ist alles ein klein wenig teurer als zu fuerchten gewagt... Vielleicht kann ich morgen Besseres ueber die Insel berichten, wenn ich sie auf dem Fahrrad erkundet habe. Wer mal nach Bonaire kommt - leiht euch ein Fahrrad in dem Laden in der "Les Galleries Shopping Mall", der Besitzer macht morgen extra fuer mich auf und verleiht normalerweise nicht einmal Fahrraeder fuer nur einen Tag, dafuer musste ich versprechen, ordentlich Werbung zu machen - also bitte :) Ich sage auch nochmal Bescheid, ob das Rad was getaugt hat! Ach ja, und dann hab ich natuerlich schon die Karibik in der Flasche; das mit dem Beleidigungsfechten stellt sich als schwieriger heraus. ABER dafuer habe ich schon alle vier Dinge zusammen gesammelt, die man braucht, ein maechtiger Pirat zu werden.

Fotos folgen, habe leider gerade weder Zeit noch Kabel :P

Montag, 29. Dezember 2008

Tschüs!

So, ich bin dann mal weg. Der Flieger geht um 19:20 Uhr und braucht sage und schreibe planmäßige anderthalb Stunden bis ins Land, wo Tulpen, Käse und Gra(e)s(er) blühen - was bin ich froh, den Park-Strafzettel von letztem April bezahlt zu haben! Um 23 Uhr ebbes darf dann der nächste Holländer beweisen, dass er den Namenszusatz "Fliegender" verdient und sollte mich nach Bonaire bringen, einer kleinen Koralleninsel auf den Antillen mit höheren Erhebungen, als sie das europäische "Mainland" aufweist, vor allem aber auch, insbesondere an Tagen wie diesen, geringfügig höheren Temperaturen.

Adios!

Freitag, 26. Dezember 2008

To-Do List

1. Den Äquator besuchen.
2. Jeden einzelnen Menschen, dem ich auf den Antillen begegne, zu einer Runde Beleidigungsfechten herausfordern ("Jij kamp hoe een domme bouwer!")- und vielleicht noch einen Schatz finden, da wo ein X auf der Karte ist.
3. Ein Einmachglas voll Karibik mitbringen.
4. Einen Baum pflanzen.
5. Ganz Ecuador mit "El Condor Pasa" auf dem Stylophone in den Wahnsinn treiben.
6. Ein Meerschweinchen essen.
7. Möglichst oft in diesem Blog über die unmenschlichen Gefahren der Grünen Hölle; die Piranhas, Riesen-Killerameisen und Curare-Pfeile auf deutsche Praktikanten abschießende Einheimische; berichten.
8. El Dorado finden.
9. Eine Reihe lustige Einheimische und Mitpraktikanten treffen.
10. Etwas für den Regenwald tun :)

Sonntag, 21. Dezember 2008

Solstitium

Ich wünsche allen eifrigen Lesern dieses Blogs einen freudigen Winteranfang und hoffe, dass es bald mal etwas Interessantes zu berichten gibt, insbesondere, wenn ich dann endlich unterwegs bin.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Certificado Médico

"Se hace constar, que al momento del examen médico el paciente (Florian) arriba mencionado no presenta evidencia de enfermedades agudas (tracoma, lepra, disenteria, tuberculosis, poliomyelitis u otra enfermedad que puede representar un peligro para la salud pública), así como de ningún transtorno mental."

Mit Unterschrift des Hausarztes. Sehr erfreulich, denn vor allem Letzteres wollte ich schon immer mal bestätigt wissen. Braucht man übrigens alles für ein Visum, also wer mal nach Ecuador möchte, sollte vorher an seiner geistigen Gesundheit arbeiten. Bei akuter Lepra kann man sich das aber auch sparen.

Aber das Visum ist tatsächlich fertig, mit besonders amtlicher Unterschrift von Prof. Dr. Wolfram Wrabetz - wer ihn nicht kennt, kann sich anhand des Namens sicherlich denken, dass dies der Frankfurter Consulado Honorario del Ecuador ist.

Dies

ist ein Blog. Er leitet quasi eine neue Epoche ein. Bald werden hier alle Fragen beantwortet sein, die noch niemals gestellt wurden und einige, die niemals gestellt werden werden. Demnächst mehr...