Samstag, 28. März 2009
Ökologisches Trockenklo
Nachdem ich gerade im Reserva Omaere in Puyo den kalifornischen Biologen und Fan des nichtspülenden Wir-verwursten-Alles-(als-Dünger)-Klos Chris getroffen habe, der mir zwar mangels Touristen keine Führung geben konnte, dem ich dafür beim Feuermachen in einer traditionellen Huaorani-Hütte helfen durfte, um mit dem Rauch blätterdachzerstörende Schädlinge abzutöten, muss ich doch direkt mal seinen Blog verlinken, dessen Layout schlicht und einfach geklaut ist: http://inodoroseco.blogspot.com/ Unbedingt angucken, sehr unterstützenswert :)
Donnerstag, 26. März 2009
Es gab Fleisch!
So, wenn man schon von Montezumas Rache in der Nähe bestimmter Lokalitäten festgehalten wird und man daher nicht auf der Teufelsnase unterwegs ist und auch sonst räumlich sehr eingeschränkt walten kann, kann man wenigstens desöfteren mal mit ein paar Fotos nerven. Also hier ein paar Bilder unserer grossen Grillparty am Sonntag zu Robbys Geburtstag, der dann auch mit (Adoptiv-)Kind Johnny und Kegel dabei war. Da gerade am Hausbauen und bald -einweihen fragten wir uns natürlich, was denn so in einen typisch deutschen Haushalt gehört und kamen schliesslich auf einen Kleiderständer, der zwar nicht deutsch geraten ist, aber trotzdem seinen Zweck erfüllt. Ausserdem gab es natürlich ganz viel leckeres Fleisch, dem ich ungerne meine derzeitige Verfassung zuschreibe, aber ich fürchte...
So, Bilder!

So, Bilder!

Mittwoch, 25. März 2009
Nach drei Monaten...
...zum ersten Mal krank, na toll. Gerade, wenn man mal für eine Woche auf Reisen gegangen ist. Damit ist heute die Zugfahrt über die legendäre Teufelsnase (http://de.wikipedia.org/wiki/Nariz_del_Diablo) entfallen, ich hoffe, das lässt sich am Freitag nachholen. Der Zug fährt leider nur dreimal in der Woche. Treibe mich derzeit in Riobamba herum, einem etwas langweiligen Städtchen im zentralen Hochland, von wo aus sich allerdings einiges unternehmen liesse, so zum Beispiel auch die Besteigung de Chimborazo (was ich allerdings überhaupt nicht erst vorhatte ;) ).
Samstag, 21. März 2009
Fotos Vol. III

Der Bus war voll, aber irgendwie geht es doch immer mit.
Vorbereitungen für das Decken eines Blätterdaches.
Unterwegs mit dem jefe (Jens) nach Quito.
Rio Napo vom Botanischen Garten Jatun Sacha aus.
Ungebetene und etwas nervige Küchengäste.
Auf dem Baumhaus in der Krone der legendären Würgefeige.
Nacharbeitliches Warten auf den Bus. Kommentare über den Zustand der Strasse sind nicht erwünscht.
Karaoke. Eventuell gerade Zombie (Cranberries).
Cascada San Rafael. Spektakulär!
"Gipfel"rum auf dem Reventador.
Auf ganz frischer Lava (Ausbruch vom August 2008). An einigen Stellen konnte man Eier braten.
Im Amazonico (Botanischer Garten).
Festessen am Wochenende, Jens macht Spätzle.
Rio Napo von der Brücke nach Serena aus.
Samstag, 14. März 2009
Wieder was aus'm Wald
http://www.youtube.com/watch?v=1Y1tDFFb_kU
Das war Maiden am Dienstag mit einem Lied, das zu Quito passt wie die Faust auf die Nase. War ein Hammerauftritt, wenn die Ecuatorianer auch gut darin waren, ein so einmaliges Ereignis vor allem auf ihrem Handy festzuhalten, anstatt dazu zu feiern. Wir wurden auch gefilmt, weil wir so komische Sachen gemacht haben, zum Beispiel andere Leute geschubst. Zugaben gab es trotzdem ;) Noch spektakulärer war eigentlich das ganze Drumherum, vor allem die typischen ecuatorianischen Strassenverkäufer direkt vor dem Stadion, die da so gar nicht hinpassen wollten, und natürlich der gigantische MAIDEN-Schriftzug, den irgendjemand auf dem Hang des Pichincha, des Hausvulkans von Quito installiert hatte.
Fotos gibt es leider heute noch keine, da der dämliche Kartenleser dieses Internetcafés nichts funktioniert und draussen deutlich zu viel Wasser darniederprasselt, als dass ich die Lokalität zu wechseln bereit wäre. Aber die Tage kommen auch wieder mal ein paar Bilder, versprochen, nicht nur von Maiden.
Gibt ja auch noch die normale Arbeit im Regenwald, welche noch immer hauptsächlich darin besteht, alte Wiederaufforstungsflächen zu registrieren, sprich, zu reinigen, die gepflanzten Bäume (Balsamo, Chuncho, Guayacan, Avio, Cedro, Guarango, etc.) zu finden und nachzumessen, ob und wie sie gewachsen sind. Daneben werde ich jetzt in der letzten verbleibenden Praktikumszeit intensiv an einer Karte aller dieser Flächen arbeiten. Das dazu benötigte ArcGIS wurde inzwischen in Quito aufgetrieben...
Die Station ist übrigens mal wieder gut besetzt, inzwischen sind wir sogar einer mehr, als Betten vorhanden sind, so dass Jonas, der Libellenfreak, ein sehr kompetenter Mensch der beispielsweise weiss, wo man nachts um 4 noch Rum oder alle nur erdenklichen weiteren Dinge auftreiben kann (die billigsten Hängematten weit und breit bekommt man z.B. im Knast in Archidona), im Büro untergekommen ist. Allerdings bleibt er auch nur eine Woche. Auf jeden Fall ist zur Zeit immer recht viel los. Man lasse den Rumkonsum unerwähnt.
Bin dann noch ein oder zwei Wochen hier zu gange, dann wird gereist. Es folgen Fotos!
Das war Maiden am Dienstag mit einem Lied, das zu Quito passt wie die Faust auf die Nase. War ein Hammerauftritt, wenn die Ecuatorianer auch gut darin waren, ein so einmaliges Ereignis vor allem auf ihrem Handy festzuhalten, anstatt dazu zu feiern. Wir wurden auch gefilmt, weil wir so komische Sachen gemacht haben, zum Beispiel andere Leute geschubst. Zugaben gab es trotzdem ;) Noch spektakulärer war eigentlich das ganze Drumherum, vor allem die typischen ecuatorianischen Strassenverkäufer direkt vor dem Stadion, die da so gar nicht hinpassen wollten, und natürlich der gigantische MAIDEN-Schriftzug, den irgendjemand auf dem Hang des Pichincha, des Hausvulkans von Quito installiert hatte.
Fotos gibt es leider heute noch keine, da der dämliche Kartenleser dieses Internetcafés nichts funktioniert und draussen deutlich zu viel Wasser darniederprasselt, als dass ich die Lokalität zu wechseln bereit wäre. Aber die Tage kommen auch wieder mal ein paar Bilder, versprochen, nicht nur von Maiden.
Gibt ja auch noch die normale Arbeit im Regenwald, welche noch immer hauptsächlich darin besteht, alte Wiederaufforstungsflächen zu registrieren, sprich, zu reinigen, die gepflanzten Bäume (Balsamo, Chuncho, Guayacan, Avio, Cedro, Guarango, etc.) zu finden und nachzumessen, ob und wie sie gewachsen sind. Daneben werde ich jetzt in der letzten verbleibenden Praktikumszeit intensiv an einer Karte aller dieser Flächen arbeiten. Das dazu benötigte ArcGIS wurde inzwischen in Quito aufgetrieben...
Die Station ist übrigens mal wieder gut besetzt, inzwischen sind wir sogar einer mehr, als Betten vorhanden sind, so dass Jonas, der Libellenfreak, ein sehr kompetenter Mensch der beispielsweise weiss, wo man nachts um 4 noch Rum oder alle nur erdenklichen weiteren Dinge auftreiben kann (die billigsten Hängematten weit und breit bekommt man z.B. im Knast in Archidona), im Büro untergekommen ist. Allerdings bleibt er auch nur eine Woche. Auf jeden Fall ist zur Zeit immer recht viel los. Man lasse den Rumkonsum unerwähnt.
Bin dann noch ein oder zwei Wochen hier zu gange, dann wird gereist. Es folgen Fotos!
Mittwoch, 4. März 2009
Sonntag, 1. März 2009
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